Die Idee

19. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Bautagebuch

Die ursprüng­li­che Lebens­pla­nung sah den Kauf einer Eigen­tums­woh­nung vor. Das woll­ten wir so um das Jahr 2015 in Angriff neh­men und beob­ach­te­ten natür­lich im Vor­feld die Preis­ent­wick­lung am Bei­spiel der vie­len Ange­bo­te in Achern. Kei­ne Ahnung, wer die­se Mond­prei­se zah­len kann .…… wir jeden­falls nicht. Das zu Frei­stett gehö­ren­de Neu­bau­ge­biet Menz­bühnd stand wegen der engen Bebau­ung nicht auf unse­rer Lis­te. Bis im April 2012 beschlos­sen wur­de das ehe­mals als Kin­der­gar­ten­stand­ort reser­vier­te Grund­stück auf­zu­tei­len und für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser anzu­bie­ten.


Am Rand des Bau­ge­bie­tes ent­deck­ten wir ein Grund­stück nach unse­rem Geschmack. Die Aus­rich­tung zum Son­nen­ver­lauf pass­te uns genau­so wie die Lage. Im Mai bewar­ben wir uns bei der Stadt für besag­tes Grund­stück. Bis zur Ent­schei­dung wür­de es ver­mut­lich Novem­ber wer­den und wir began­nen Kon­takt zu den unter­schied­li­chen Häus­le­bau­ern auf­zu­neh­men. 2012 steht unter dem Zei­chen des Bau­booms. Bau­dar­le­hen sind extrem güns­tig und die Bran­che war­te­te nicht gera­de auf unse­re Anfra­ge. Vor allem die Anbie­ter von schlüs­sel­fer­ti­gen Häu­sern spin­nen hin­sicht­lich ihrer Preis­po­li­tik gewal­tig. Sofern über­haupt trans­pa­ren­te Ange­bo­te erstellt wer­den, han­delt es sich dabei ohne Aus­nah­me um völ­lig über­teu­er­te Stan­dard­häu­ser, die den Geschmack auf eine har­te Pro­be stel­len. Wir lesen Din­ge wie “Maler­ar­bei­ten 14.000 Euro” oder “Boden­be­lä­ge 12.000 Euro”.
Ins­ge­samt ent­hal­ten die Ange­bo­te 08/15 Häu­ser zum sport­li­chen Preis und das gan­ze mög­lichst wachs­weich gehal­ten. Begrif­fe wie Küche fer­tig, Bad fer­tig oder Böden fer­tig fin­det man häu­fig. Bezugs­fer­tig bie­tet nie­mand an. Um dem gan­zen einen seriö­sen Anstrich zu ver­lei­hen, wei­sen alle auf die ent­spre­chen­den Neben­kos­ten hin. Die genann­ten Sum­men sind ange­sichts des gerin­gen Leis­tungs­um­fangs der Anbie­ter jedoch viel zu gering ange­ge­ben.
Bleibt eigent­lich nur die Sache selbst in die Hand zu neh­men und nach den eige­nen Wün­schen ein Haus zu ent­wer­fen. Nach vie­len Ide­en kris­tal­li­sier­te sich lang­sam ein Kon­zept her­aus, mit dem man Pla­nungs­bü­ros und Bau­un­ter­neh­men kon­fron­tie­ren konn­te.
Zwi­schen­zeit­lich ist die Erschlie­ßung des neu­en Bau­ab­schnitts abge­schlos­sen. Deut­lich zu erken­nen ist nun die Stra­ßen­er­hö­hung zum Bau­grund. Das muss dann wohl mit viel Auf­wand auf­ge­schüt­tet wer­den. Dafür ist kaum Kel­ler­aus­hub not­wen­dig.

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